Unterschätzte Brandgefahr - Grillkohle richtig entsorgen

Sommerzeit ist Grillzeit – doch nach dem Grillvergnügen muss man sich auch um die Entsorgung der Grillkohle kümmern.

Der richtige Entsorgungsweg von Grillkohle ist - wie auch bei Asche - die Restmülltonne. Aber hier ist Vorsicht geboten! Ist die Kohle noch heiß, können sich Abfälle in der Tonne entzünden und die Restmülltonne kann dadurch beschädigt werden. Im schlimmsten Fall kommt es zu einem Brand der Restmülltonne, welcher auf nebenstehende Gebäude übergreift. Zudem kann heiße Kohle auch zu Bränden in Müllfahrzeugen führen. Das stellt eine echte Gefahr für Leib und Leben dar.

Lassen Sie deshalb die Grillkohle erst vollständig erkalten, bevor Sie sie in die Tonne geben. Aber bitte nicht täuschen lassen: Auch wenn die Grillkohle von außen scheinbar erkaltet ist, kann sie im Inneren noch glühen. Selbst bei kleinsten Glutnestern ist zu befürchten, dass die Kohle in der Mülltonne in Verbindung mit Luft und Abfall einen Brand auslöst, der verheerende Folgen haben kann.

Wird eine Mülltonne durch heiße Grillkohle oder Asche beschädigt, muss dies an die Kommunale Abfallwirtschaft des Landkreises gemeldet werden. Der Verursacher trägt die Kosten für die neue Tonne und den Tonnentausch.

Bitte beachten Sie: Grillkohle und Asche gehören ausschließlich in die Restmülltonne. Eine Entsorgung über die Biotonne oder die Grüngutcontainer auf den Wertstoffhöfen ist nicht zulässig.

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