Müllverwiegung

schloss chip

Seit dem Jahr 2000 gibt es im Landkreis Landsberg am Lech die Verwiegung der Restmülltonnen. Seit dem Jahr 2018 werden auch die Biomülltonnen verwogen. Die Höhe der Müllgebühren richtet sich unter anderem nach dem Gewicht des entsorgten Abfalls. Damit ist eine verursachergerechte Abrechnung der Müllgebühren möglich. 

Alle Restmülltonnen und die Biomülltonnen haben einen Behälterchip. Mit Hilfe dieses Behälterchips kann jeder Abfallbehälter dem Grundstück und damit auch dem jeweiligen Anschlusspflichtigen eindeutig zugeordnet werden.

Funktionsweise der Müllverwiegung

muellabfuhr

Rest- und Biomüll werden jeweils einmal in 2 Wochen abgeholt. Der Nutzer kann hierbei selbst entscheiden, ob die Tonne alle 14 Tage oder in einem längeren Zeitabstand geleert wird. Bei jeder Gefäßleerung werden die entsprechenden Wiegedaten am Fahrzeug über eine geeichte Waage erfasst und im Bordrechner gespeichert. Beim Wiegevorgang wird der Abfallbehälter vom Müllwerker am Fahrzeug in die Schütteinrichtung geschoben. Die Tonne wird automatisch erfasst und angehoben. Hierbei wird der erste Gewichtswert ermittelt. Der Behälter wird hochgefahren und entleert. Nach dem Absenken der Tonne wird ein weiterer Gewichtswert ermittelt.

Der Unterschiedswert entspricht der Gewichtsmenge, die für diese Leerung erfasst wird. Sollte sich noch Abfall in der Tonne befinden, wird diese Gewichtsmenge selbstverständlich nicht mit berechnet.

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